Ein Ort des Wassertransports, der in einer Zeit ohne Eisenbahnen florierte

Die Überreste einer Anlegestelle für Takasebune-Flachboote im Bezirk Katsuyama symbolisieren die Geschichte und Tradition der Stadt Katsuyama. Sie reichen bis in den nördlichen Teil der Präfektur Okayama. An dieser Stelle ist noch ein etwa 1 km langes Steinpflaster erhalten. Als nördliche Anlegestelle für den Wassertransport auf dem Asahi-Fluss sorgte dieser Ort bis 1925 (dem 14. Jahr der Taisho-Ära) für ein enormes Transportaufkommen.
Die Takasebune-Flachboote waren ein wichtiger Teil des wichtigen Verkehrs, der Setouchi und das Landesinnere verband. Durch die Eröffnung der Eisenbahn und Überschwemmungskatastrophen gingen sie jedoch zurück und verschwanden 1934 vollständig.
Der historische Wert dieser Anlegestelle wurde jedoch erkannt, und sie wurde 1985 als Stadtbildschutzgebiet ausgewiesen.